Peerprojekte

Im Jugendalter nehmen Jugendliche, Gleichaltrige und Gleichgesinnte (Peers) einen besonderen Stellenwert untereinander an. Mode, Konsumverhalten, Konfliktlösungsmuster, Kontaktverhalten, „Life style“ etc. vermitteln sich zu einem sehr großen Teil über die Jugendlichengruppe und hier insbesondere über Jugendliche mit Leitfunktion (Peer-Leader). Auch Rauchen und Alkohol- oder Drogenkonsum können zu einer Gruppennorm und einer Voraussetzung für die Gruppenzugehörigkeit werden. Im Rahmen von Projekttagen wird versucht, den Einfluss von Peers positiv zu nutzen.

Diese Peers (in unserem Fall: geschulte ältere Schüler) haben dabei eine hohe Transferfunktion in jeden Begegnungen mit anderen Schülern, auch in Situationen, die nicht pädagogisch gestaltet sind (z.B. Pausen, Freizeit…).

Peers erleichtern offene Gespräche zu Themen wie Konsum von Suchtmitteln, Missbrauch und Sucht, fördern die Akzeptanz von vorbeugend wirksamen Botschaften und Handlungsmustern, verbessern den Zugang zu gefährdeten Jugendlichen, arbeiten näher an den aktuellen Lebenswelten Jugendlicher und wirken für Gleichaltrige glaubwürdiger. Die als Peer ausgebildete und tätige Person tritt mittels pädagogischer Methoden an die Gruppe heran (Spiele, Diskussion…), die im Rahmen einer Fortbildung von Lehrkräften und der Fachkraft für Suchtvorbeugung des Kreisgesundheitsamtes vermittelt werden.

Unsere Peers sollen zur Unterstützung eingesetzt werden und eine Art Brücke zwischen der Erwachsenen-/Lehrerwelt und der Welt der Jugendlichen schlagen. Die letztendliche Verantwortung bei den Projekttagen liegt aber bei den Lehrern. Diese greifen bei gruppendynamischen Problemen ein, sorgen notfalls für Ordnung und stehen für methodisch-didaktische Fragen zur Verfügung.

Wenn Sie Interesse an der Peerarbeit und den Erfahrungen beteiligter Schulen haben, nehmen Sie hier gerne Kontakt mit uns auf.